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By Hans Peter Duerr (Hg.)

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Die Vernunft, an die man damals appellierte, das war nicht das militärisch frisierte Organon der Wissenschaften von heute, sondern ein nur schlecht verstandener Kern neuer Lebensformen, wo der einzelne mehr Freiheit im Denken wie auch im Handeln haben sollte. Der Hinweis auf die Vernunft kennzeichnet den Beginn des Aufbaus dieser Lebensformen- aber leider hat man sich dabei über die Mündigkeit der nun in ihr lebenden Menschen nur geringe Gedanken gemacht. Gewisse grundlegende Wahrheiten, so nahm man an, sind bereits gefunden, und der Wahrheit gegenüber hat die Rede von der Mündigkeit keinen Sinn.

Auch die »Symptome« sind weder subjektiv noch objektiv. Sie sind nicht reine Traumbilder, aber sie sind auch nicht von den Reaktionen, den Gefühlen, den 41 Vorstellungen getrennt, die sie in uns hervorrufen. Ein Lächeln, zum Beispiel, erscheint grausam in einer bestimmten Situation, hat daher bestimmte Folgen, und diese Folgen machen es grausam selbst für den Lächelnden. Das ist kein Nachteil, denn Krankheiten, Gemütszustände, Absichten sind in der Tat nicht >Dinge an sich<, sondern Teile komplizierter Beziehungen zwischen Menschen und nur durch die Teilnahme am Beziehungsnetz selbst, nicht aber durch Isolation und Studium willkürlich herausgegriffener Abschnitte kann man ihnen beikommen.

Zum Beispiel, er kann dem Patienten erklären, daß sich eine lang andauernde Müdigkeit mit einigen Handgriffen beseitigen läßt. Wie der Geschworene bei einer Geschworenenverhandlung hat aber der Patient das letzte Wort. Man beachte die enge Beziehung dieses Vorgehens zur weiter oben beschriebenen demokratischen Behandlung von Tugenden und Meinungen. Bei der theoretischen Medizin, wie sie Rush vertritt, gibt es keinen solchen Rekurs. Krankheit hat nichts mit dem Gefühl des Kranken zu tun oder mit den Normen der Tradition, zu der er gehört; Krankheit ist ein abstrakter Begriff einer abstrakten Tradition mit neuen und abstrakten Glaubensartikeln.

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