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Wichtige Vertreter dieser Richtung sind u. a. Blanck u. Blanck, Erikson, Hartmann, Jacobsen, Kernberg und Kohut Traum und Individuation 37 bend-finale, haufig noch unversohnlich gegenuber. Ich mochte die Freudsche Traumdeutung in den fUr den Vergleich wichtigsten Kriterien darstellen. Freud sieht den Traum wie das neurotische Symptom, betrachtet bei der Traumdeutung in erster Linie das personliche UnbewuBte und setzt die Struktur des Traums prinzipiell der eines ungelosten Konfliktes gleich. Durch die halluzinatorische WunscherfUllung fungiert der Traum dann als Wachter des Schlafes.

Blanck (1979) halten dies fUr eine auf Vorliegen einer Borderlinestorung verdachtige Besonderheit. Sie beschreiben eine an Pavor nocturnus leidende Patientin mit einer Borderlinestruktur, bei der sich die allmahliche Festigung ihres Selbst und ihrer Ich-Struktur daran ablesen lieB, wie sie allmahlich besser zwischen "'achen und Traumen unterscheiden konnte. Das Nichtabspalten des Gefuhlsanteiles bei Patienten mit fruhen Storungen der Ich/Selbst-Organisation im Traum kann im Einzelfall, wie Katan (1960) in einer Studie uber Traum und Psychose dargestellt hat, manchmal auch als Vorbote einer Psychose erkannt werdem.

Oft bestehen keine auBeren Unterschiede. Wir mussen aber versuchen, diese Traume besser zu verstehen und zu erkennen versuchen, worin sich die Ich-Storungen offenbaren. Wir mussen sie anders Ie sen. Ich mochte hier einen Traum anfiihren, den ieh dem Buch Ich-Psychologie II von Blanck u. Blanck (1979) entnommen habe: Ein Patient traumt, daB er rasch irgendwohin ge1angen mochte. Er fiihlt sich unsicher auf den Beinen, fallt hin, kriecht ein Stuck, steht wieder auf. So sehr er sich auch bemuht, es gelingt ihm nicht, seinen Bestimmungsort so rasch zu erreichen, wie er will, wahrend andere schnellen Schrittes an ihm vorbeieilen.

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