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By P. Pauschinger (auth.), Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Ahnefeld, Prof. Dr. Hans Bergmann, Prof. Dr. Caius Burri, Prof. Dr. Wolfgang Dick, Prof. Dr. Miklos Halmágyi, Prof. Dr. Erich Rügheimer (eds.)

Wir haben auch für dieses Workshop ein Thema von interdisziplinärem Charakter und Interesse ausgewählt. Die einzelnen Beiträge vermitteln das für die Weiter- und citadel­ bildung notwendige oder zu ergänzende Grundlagenwissen, in der Diskussion wird der Versuch unternommen, die besonders aktuellen Probleme aus der Sicht der ver­ schiedenen am Workshop beteiligten medizinischen Fachgebiete zu beleuchten und schließlich Empfehlungen für die klinische Praxis zu geben. In diesem Workshop haben wir mit der examine der Risikofaktoren begonnen, die für den intra- und postoperativen Verlauf, die Auswahl einer Vor- oder Korrekturbehand­ lung, schließlich aber auch für die Auswahl des Anästhesieverfahrens und die Therapie des postoperativen Abschnittes Bedeutung haben. In weiteren geplanten Workshops werden wir uns den Risikofaktoren zuwenden, die aus Störungen der Atemfunktion und des Stoffwechsels resultieren. Der sufferer wird einem immer umfangreicher werdenden Untersuchungsprogramm unterzogen, um eine differenzierte Diagnostik zu ermöglichen und damit eine klare und bessere Indikationsstellung für den Operateur zu erarbeiten. In dem Augenblick, in dem die Diagnose feststeht und kein Zweüel an der Notwendigkeit einer chirur­ gischen Intervention gegeben ist, bleiben aber selbst bei Wahleingriffen in vielen Fällen nur noch wenige Stunden, um die Risikofaktoren zu analysieren oder gar Begleitkrankheiten vorzubehandeln. Alle vorausgehenden Maßnahmen sind additionally bisher im wesentlichen auf das operativ anzugehende Grundleiden, nicht aber auf den Organismus ausgerichtet, der dieses Grundleiden beinhaltet und der nun einer Narkose und Operation zugeführt werden soll.

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Prä-, intraund postoperative ERG-Veränderungen zusammengenommen fanden sich in der gleichen Untersuchung bei etwa 20 % der Patienten. Die Tabelle 3 gibt einen Oberblick über verschiedene statistische Untersuchungen zum Anästhesie-Operationsrisiko bei koronarkranken Patienten bzw. bei Vorliegen eines Herzinfarktes. Bei Vorbestehen von klinischen Symptomen bzw. ERG-Veränderungen, die auf eine Koronarerkrankung hinweisen, liegt die unmittelbare Mortalität in Verbindung mit Operation und Anästhesie nach DANA und OHLER (4) sowie MATTINGLY (13) zwischen 6,6 und 7,4 %.

Im Gegenteil sprechen die vorliegenden Untersuchungen sogar dafür, daß die kardiodepressorische Wirkung aller Anästhetika bei Vergleich äquinarkotischer Konzentrationen identisch ist. Sie ist überdies konzentrationsabhängig und sicher bereits in einem Bereich nachweisbar, der unter klinischen Bedingungen im Toleranzstadium erreicht wird. Die Ursache der negativ inotropen Wirkung besteht in einer verminderten Bereitstellung von Kalzium für den Kontraktionsvorgang. Bei intaktem Kreislauf äußert sich der negativ inotrope Effekt in einer Abnahme der Kontraktionsgeschwindigkeit und - unabhängig von der Füllung des Herzens bzw.

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