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By Priv.-Doz. Dr. med. R. Hautmann, Prof. Dr. med. W. Lutzeyer (auth.)

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Ccaox = L o ebenfalls konstant bleiben. Man nennt das Produkt CCa++ . C Ox -- = L o das Löslichkeitsprodukt. Es hängt für eine wäßrige Lösung nur von der Temperatur ab, ist also für 37° C für jedes Salz, Säure oder Base eine Konstante. Für die nahezu vollständig dissoziierten, schwer löslichen Salze, die sog. starken Elektrolyten kann das Löslichkeitsprodukt direkt aus der analytisch ermittelten Sättigungslöslichkeit berechnet werden. Zur Ausfällung eines schwer löslichen Salzes ist es nicht nötig, die Konzentrationen beider Komponenten des Salzes, also die Konzentration der Kalziumionen und der Oxalationen im stöchiometrischen Sinne zu vergrößern.

Aus diesem Grunde muß die Diagnose eines HPT auf der Erkenntnis der Parathormonwirkungen beruhen: 1. Hemmung der Phosphat und Bikarbonat-Resorption im proximalen Tubulus; 2. Beeinflussung der Kalziumresorption im distalen Tubulus; 30 Tabelle 8. \'ls: Kortison Kalziuminfusion Thiazidc 3. Beeinflussung der Bikarbonat, H-Ionen und Ammoniak-Ausscheidung; 4. Kalziumresorption aus dem Knochen; 5. Intestinale Kalziumabsorption. Die Summe dieser Effekte führt häufig, jedoch nicht stets zu Hyperkalzärnie, Hyperchlorärnie, metabolischer Azidose, Hypophosphatämie, Hyperkalzurie und Hyperphosphaturie.

Dies ist theoretisch möglich, praktisch jedoch offensichtlich (noch) nicht. 2 Praktischer Stand der Oxalatsteinlitholyse Das Sättigungsprodukt von Kalziumoxalat wird vor allen Dingen durch die An- oder Abwesenheit von Inhibitorsubstanzen wie Pyrophosphat, Zitrat, Magnesium, Heparin etc. determiniert. Dies ist für eine Chemolitholyse von grundlegender Bedeutung. Praktisch ist sie derzeit für Kalziumoxalatkonkremente weder mittels oraler Verabreichung dieser Inhibitoren noch mittels der pH-Verschiebung in den neutralen Bereich möglich.

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