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By Udo Küstner, Gisela Beckmann-Többen

Cannabispräparate sind heute viel konzentrierter und schädlicher als noch vor zwanzig Jahren. Das wird oft unterschätzt, nicht nur von Jugendlichen, auch von Eltern. Denn häufiger Cannabiskonsum hat nachweislich schädliche Folgen: Oft macht er Jugendliche gleichgültig, beeinträchtigt sie in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung und löst im schlimmsten Fall sogar Psychosen aus. Eltern können und sollten hier Einfluss nehmen. Dieser fundierte Ratgeber informiert Eltern sowie Lehrer über die möglichen Wirkungen und Folgen andauernden Cannabiskonsums und zeigt ihnen, wie sie konstruktiv damit umgehen können.

Udo Küstner und Gisela Beckmann-Többen sind Mitarbeiter der Drogenambulanz am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Sie beraten und begleiten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Drogenmissbrauch sowie deren Familien. Herr Küstner ist Psychologischer Psychotherapeut, arbeitet seit über 15 Jahren im Suchtbereich und hat zusammen mit seinem Chef (Rainer Thomasius) das Buch »Familie und Sucht« bei Schattauer herausgegeben. Frau Beckmann-Többen ist approbierte Kinder-und Jugendlichentherapeutin, sie hat viele Jahre in der Erziehungs- und Lebensberatung gearbeitet, bevor sie an die Drogenambulanz wechselte.

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T 35 36 B EI S P I E L Nils (20 Jahre alt) stellte sich in unserer Drogenambulanz auf Wunsch seiner Eltern vor, die zum wiederholten Male angedroht hatten, ihm das Taschengeld zu entziehen, wenn er nicht seinen Drogenkonsum einstelle. Nils wirkte in seinem Erscheinungsbild sehr viel jünger. Er berichtete, dass er aktuell außer seiner Drogenclique keine Freunde habe und auch noch nie eine Freundin gehabt habe. Gearbeitet hatte er bisher nicht, was aber auch nicht notwendig gewesen sei, da sein Vater gut verdiene und er finanziell ausreichend von seinen Eltern unterstützt werde.

Eine innere Überzeugung, dass man ohne Hilfsmittel in der Lage ist, solche Situationen zu meistern, kann dabei nicht gewonnen werden. Vielmehr verstärkt sich das (zum Teil unbewusste) Gefühl, dass man auf die »Hilfe« von Cannabis oder anderer Substanzen angewiesen ist, um solche Situationen auszuhalten oder zu bewältigen. BEISPIEL Die 16-jährige Lara wurde von ihren Eltern wegen ihrer schlechter werdenden Schulleistungen bei längerem, fast täglichem Cannabiskonsum in unserer Ambulanz vorgestellt.

Nervosität vor einem wichtigen Gespräch (etwa mit einem Vorgesetzten) nicht fremd. Jeder hat schon einmal erlebt, dass das plötzliche Anbellen eines Hundes eine Schreck- und Angstreaktion ausgelöst hat. Viele kennen aber auch übertriebene Ängste, als ein »böses Ende« ganz sicher erschien und man nicht in der Lage war, die übertriebenen Befürchtungen zu relativieren. Vielleicht hat man in solchen Situationen sogar schon einmal vermieden, etwas Bestimmtes zu tun, vor dem man Angst hatte, oder man hat sich vorher »Mut angetrunken«.

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