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By Horst Malberg

Bauernregeln basieren auf Naturbeobachtungen und enthalten kurz-, mittel- und langfristige Wettervorhersagen. Basierend auf Wetterbeobachtungen der letzten a hundred and fifty Jahre hat der Autor diese Regeln auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit hin untersucht und festgestellt, daß einige mit einer bis zu 80%igen Wahrscheinlichkeit eintreten. Um das Verständnis der Bauernregeln zu erleichtern, wurden die wichtigsten Grundzüge der Meteorologie erläutert. Ein Glossar erleichtert den Umgang mit dem einen oder anderen Fachbegriff.

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Er entsteht dadurch, daB das weiBe Sonnenlicht in dunnen Wolkenschichten aus Eiskristallen, namlich in Cirrostratuswolken, in seine Spektralfarben zerlegt wird (Abb. 12). Ein heranziehendes, vollentwickeltes Sturmtief weist bereits lange vorher einen typischen Bewolkungsaufzug auf. Zunachst ziehen die Cirrostratus-, dann die Altostratus- und schlieBlich die niederschlagsreichen Nimbostratuswolken heran. Nach dieser ersten Wetterfront folgt eine zweite mit Cumulonimbuswolken, heftigen Schauern und u.

H. der Tage, an den en die Temperatur auch tagsuber unter 0 °C bleibt, fuhrt zu keinem Ergebnis (Regel 83). Bei einer unterdurchschnittlichen Zahl von Frosttagen im Februar 1aI3t sich auch kein »Nachholbedarf« im Frilhjahr nachweisen. Vielmehr setzt sich fur Marz wie fur das gesamte Fruhjahr nach den Berliner Daten mit 70 % Wahrscheinlichkeit die Tendenz zu zu wenig Frosttagen fort (Regel 84). Moglicherweise spielt nach einem milden Februar die Sorge eine Rolle, daB Knospen und Triebe durch Froste 55 im Friihjahr besonders gefahrdet sind.

Wie bereits erwahnt, setzen Wolken eine aufwarts gerichtete Bewegung cler Luft voraus. Diese betragt im allgemeinen 23 nur wenige Zentimenter pro Sekunde, doch halt sie langere Zeit an, so kann die Luft urn mehrere tausend Meter pro Tag aufsteigen. Bei Schauer- und Gewitterwolken liegt die Vertikalbewegung der Luft im Bereich Meter pro Sekunde, so daB die Luft und damit der in ihr enthaltene Wasserdampf urn mehrere tausend Meter pro Stunde aufsteigen kann. Da sich die Luft, solange sie noch ungesattigt ist, beim Aufsteigen urn I ° pro 100 m abkiihlt, setzt in jener Hahe, wo die Wasserdampfsattigung erreicht wird, die Kondensation, also die Tropfenbildung, ein.

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