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By K. Zinganell (auth.), Dr. med. Klaus Zinganell (eds.)

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Aktuelle Therapie des Kardiakarzinoms

Ausgehend von den diagnostischen Möglichkeiten und den grundlegenden pathologischen Befunden werden in diesem Buch alle gängigen Operationsverfahren einschließlich der palliativen Verfahren ausführlich abgehandelt. Eine neu erarbeitete Klassifikation des Kardiakarzinoms wird angegeben. Die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnene Chemotherapie wird ausführlich dargestellt.

Männliche Sexualität: Fruchtbarkeit und Potenz

Physiologisch bedingte Störungen der Sexualität. - Fruchtbarkeit und Potenz — eine verbreitete Begriffsverwirrung. - Aufbau und Arbeitsweise des männlichen Fortpflanzungsapparates. - Als sufferer in der andrologischen Sprechstunde. - Erworbene Hodenunterfunktionen. - Angeborene Hodenunterfunktionen. - Ein Chromosom zu viel.

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Freud, zu dieser Zeit aus Liebeskummer depressiv, probierte Kokain selbst aus und war von den systemischen Wirkungen des Kokains so begeistert, daB er sich intensiv dam it beschaftigte. 1884 verOffentlichte er einen Beitrag "Uber Coca" [35]. Er lobte das Kokain als Therapeutikum fUr viele inn ere und psychiatrische Erkrankungen. Freud wuBte, daB Kokain eine Schleimhautanasthesie bewirkt. Da er seIber sich nur mit den systemischen und neurologischen Wirkungen des Kokains beschaftigte, gab er eine kleine Menge an K.

Die kritische Einstellung den Barbituraten gegenuber beschleunigte nicht nur die Entwicklung der Kombinationsanasthesie, sondern auch die Suche nach Ersatzpraparaten, die keinen atem- und myokarddepressiven Effekt aufwiesen, den GefaBwiderstand nicht erhohten und die Leber belasteten. So wurde 1955 die Steroid-Narkose inauguriert, 1965 Ketamin und 1973 das Etomidat als Kurznarkotikum entwickelt, konnten aber die Barbiturate nicht verdrangen. Wahrend viele noch das Lachgas als Teil der intravenosen Anasthesie ansehen, argumentieren bereits manche gegen seine Anwendung und fur eine totale intravenose Anasthesie.

Clover gab 1868 eine eindrucksvolle Beschreibung des Narkoseverlaufs mit Stickoxydul: ,,20-30 s nach Beginn der Inhalation wird der Patient livide. Innerhalb von etwa 50 s verandert sich der Gesichtsausdruck des Patienten plotzlich, der Blick wird unstetig und die Hande verkrampfen sich leicht. Gewohnlich setze ich die Inhalation danach noch 10-15 s fort, es sei denn, die Atmung wird sehr langsam oder sistiert oder der PuIs wird sehr schnell oder unregelmaBig. Die plOtzliche Erweiterung der Pupillen ist ein anderes Zeichen, bei dem die Applikation abgebrochen werden sol1te.

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