Download Alles Gute für den Manager. Fröhliche Reiselektüre zwischen PDF

Read Online or Download Alles Gute für den Manager. Fröhliche Reiselektüre zwischen Start und Landung PDF

Best nonfiction_2 books

Insect Clocks, Third Edition

Chronobiology is the examine of timing mechanisms in organic platforms as diversified as vegetation, animals and a few micro-organisms. It contains rhythmic phenomena starting from brief interval (ultradian) via day-by-day (circadian) to lengthy interval (monthly, annual) cycles of behaviour, body structure and biochemistry.

Additional resources for Alles Gute für den Manager. Fröhliche Reiselektüre zwischen Start und Landung

Sample text

Er meinte nämlich kürzlich völlig unpathetisch, im Falle eines Krieges würde sich Frankreich auf deutschem Boden verteidigen. Eventuell gemeinsam mit deutschen Truppenkontingenten. Man spricht zur Zeit überhaupt viel von deutschen Truppenkontingenten. Persönlich bin ich von dem Gedanken daran nicht sehr begeistert. Wohl aber wäre ich für die Wiederherstellung der deutschen Waffenehre. Sie würde ein innenpolitisches Sicherheitsventil von unschätzbarem Wert darstellen. Der neonationalistischen Bewegung wäre mit einem Schlag der Wind aus den Segeln genommen.

Noch ein paar Schritte weiter: die Chiltern Street - hier reihenweise die klassischen Sherlock-HolmesHäuser. Also immerhin: es gibt sie noch - als Typ. Und um die Ecke: ein Straßenschild »Sherlock Mews«. Also doch. Zwar nur ein besserer Hinterhof, aber jedenfalls ein erstes Signal: Einzugsgebiet. Ich gehe die Paddington Street weiter, bis sie in -3 9 - die Devonshire Street übergeht und mit dem Devonshire Place eine Kreuzung bildet: Hier, in Nr. 2, saß Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts der junge Conan Doyle, Ire von Abkunft, Schotte von Geburt und nun drauf und dran, sich in London als praktischer Arzt zu etablieren, in seinem »Consulting room«, wartete tagtäglich von 10 bis 16 Uhr auf seine ersten Patienten und fing, da diese ausblieben, zu schreiben an: detective stories.

Einen Mann etwa in den Vierzigern. Groß, schlank, Stirnglatze, leicht nach vorn gebeugt - so wie jemand, der nach längerem Nachdenken eingenickt ist. Ich fühle mich also unbeobachtet, zu weiterer Dreistigkeit ermutigt. Ich trete näher, jetzt bin ich mit der Nase schon fast an der Glasscheibe. »Aber das ist doch -«, entfährt es meiner Stimme. »Mister Sherlock Holmes«, vollendet der Kellner, der die Tür vor mir aufreißt, den begonnenen Satz. »Bitte, treten Sie ein. Für Sie ist Tisch 3 reserviert.

Download PDF sample

Rated 4.37 of 5 – based on 44 votes